Dunkel war’s, der Mond schien helle

Dunkel war’s, der Mond schien helle, schneebedeckt die grüne Flur, als ein Wagen blitzesschnelle, langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch vertieft, als ein totgeschoss’ner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar saß auf einer grünen Kiste, die rot angestrichen war.

Neben ihm ’ne alte Schrulle, zählte kaum erst siebzehn Jahr, in der Hand ’ne Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war.

Ich bin darauf gekommen, als ich diesen Beitrag anlas und dann bei der Suche auf diesen Wikipedia-Artikel stieß. Wie es der Zufall will, habe ich erst vor wenigen Tagen an dieses Gedicht gedacht, genauer: an die Fragmente, die ich davon noch im Kopf hatte. Als Kind liebte ich es, ich konnte es auswendig deklamieren. Es ist eines der Sachen, die ich meinen Kindern auch beibringen möchte. Deshalb habe ich es einmal hier gesichert.